2026.01 – LusOFestival – Kurzfilmfestival

2026.01 - LusOFestival - Kurzfilmfestival

Wann

Januar 22, 2026 – Januar 25, 2026    
Ganztägig

Wo

57Nord
Domstraße 57, Offenbach am Main, Hessen, 63067

Be water my friend💧

Das LusOFest wird im Januar 2026 wieder Kurzfilme aus der Rhein-Main-Region und der portugiesischsprachigen Welt gemeinsam in einem Wettbewerb zeigen.

Im Januar 2026 werden Meere und Ozeane, die in Ihrer Ambivalenz nicht zuletzt den lusophonen Sprachraum gleichfalls Trennen und Verbinden, im Fokus stehen. Wir werden uns natürlich aber auch Zeit für die kleinen Flüsse nehmen, die die großen Wasser bilden. Unten findet Ihr eine Übersicht über unserer nächsten Termine.

🌐 lusofest.de

 

Übersichtsplan:

20.01 SOFT OPENING // Einlass 18:30 Uhr, Digital Retro Park

22.01 LINDO // Einlass 18:30 Uhr, Digital Hafen2

23.01 SUR LA STRE NURO // Einlass 18:30 Uhr, Digital Retro Park
23.01 LIGHTS, CAMERA, ACTIVISM, DOKUMENTATIONEN & EXPERIMENTALFILME // Einlass 21:30 Uhr, 57Nord

24.01 MANAS / / Einlass 19:30 Uhr, Hafen2
24.01 LANGE KURZFILMNACHT ANIMATION & FIKTION // Einlass 21:30 Uhr, 57Nord

25.01 VOKÜ & VOFÜ: LISBON STORY // Einlass 11:30 Uhr, 57Nord
25.01 JULAKIM LIVE! // 14:30 Uhr, 57Nord
25.01 MITTELLANGE WETTBEWERBSFILME // Einlass 14:00 Uhr, 57Nord
25.01 JULAKIM LIVE! // 16:30 Uhr, 57Nord
25.01 THE ANCHORAGE OF TIME // Einlass 17:00 Uhr, Hafen2

Beim LusOFest laufen Kurzfilme von Filmemacherinnen und Filmemachern aus der Rhein-Main-Region gemeinsam mit internationalen Produktionen aus der portugiesischsprachigen Welt. Die eingereichten Kurzfilme mussten alle unter 20 Minuten lang sein. Alle Filme in portugiesischer Sprache werden mit Untertiteln – meist auf Englisch – gezeigt. Die beim LusOFest gezeigten Kurzfilme nehmen am Kurzfilmwettbewerb teil und können den Publikums- oder den Juripreis gewinnen.

Im Freitagsprogramm laufen Dokumentationen und Experimentalfilme. Das diesjährige Festivalmotto „Be water, my friend“ mussten die eingereichten Kurzfilme nicht bedienen, es wurde auch erst im Laufe der Einreichungsphase veröffentlicht. Dennoch griffen viele Einreichungen das Thema auf, was sich auch in den Programmen etwas widerspiegelt. Q&As mit anwesenden Filmemacher*innen finden jeweils am Ende eines jeweiligen Filmblocks statt. Der Eintritt zu allen Screenings im 57Nord ist frei, wir freuen uns jedoch über Spenden vor Ort und Anmeldungen im Vorfeld via Eventbrite oder im Facebook-Event.

 

LIGHTS, CAMERA, ACTIVISM
DOKUMENTATIONEN & EXPERIMENTALFILME

Fr., 23. Januar 2026, 21:45 Uhr (Einlass 21:00 Uhr), 57Nord Offenbach
Kurzfilme, u. a. Deutschland, Angola, Brasilien, Portugal, OmU, ~120 min

22:00 Uhr – Lights, Camera, Activism: Kurzfilme (Dokumentation III)

  • »Offenbach hat viel zu bieten« Manuel Francescon, Deutschland 2009, 4’, deutsche OV
  • »Time to Smile« Jonas Almeida Braga Amarante, Portugal 2025, 12’, OmeU
  • »Ribeiro de Baixo, Cabo do Mundo« Rodrigo Queirós, Nuno Mendonça, Vítor Covelo, Portugal 2024, 16’, OmeU

22:45 Uhr – Lights, Camera, Activism: Kurzfilme (Dokumentation IV)

  • »Ein Taubenblick« Talisa Frenschkowski, Deutschland 2024, 6’, deutsche OV
  • »The Last Shepherd of Sabugueiro« (O Último Pastor do Sabugueiro) Laurène Da Palma Cavaco, Portugal 2025, 6’, OmeU
  • »Building Bridges« Filipe Caeiro, Deutschland 2025, 8’, OmeU
  • »A Journey to Self Love« Henrique Sungo, Filipe Anjos, Angola, São Tomé und Príncipe 2023, 17’, englische OV, portugiesische UT
  • »Yesterday is Not Today« Beatriz Cardoso, Patricia Leal, Portugal 2023, 5’, OmeU

23:30 Uhr – Lights, Camera, Experimentalism: Kurzfilme (Experimentell II)

  • »Der Jakobsweg« Xenia Nitschke, Deutschland 2024, 2’, deutsche OV
  • »Movement. Dim∑nsion. Impact.« MJ Sousa, Portugal 2024, 5’, OmeU
  • »The Sunsetspecial 2« Nicolas Gebbe, Deutschland 2024, 19’, OmeU
  • »The Secret Life of Ancient Egypt« Worsel Strauß, Deutschland 2025, 2’
  • »The Climate of Your Eyes« (O Clima dos teus Ollos) Juan Lesta, Spanien 2025, 4’, keine Dialoge

LANGE KURZFILMNACHT
ANIMATION & FIKTION

Sa., 24. Januar 2026, 21:45 Uhr (Einlass 21:00 Uhr), 57Nord Offenbach
Kurzfilme, u. a. Deutschland, Brasilien, Mosambik, Portugal, OmU, ~150 min

22:00 Uhr – Animania: (Zeichen- und Trickfilme II)

  • »Two Ships« McKinley Benson, Portugal 2025, 6’, OmeU
  • »Nwavu, the Blind Man« (O Cego Nwavu) João Petit Graça, Portugal, Mosambik 2025, 12’, OmeU
  • »Kaulquappe« (Polliwog) Julia Skala, Deutschland 2025, 9’, OV
  • »Grandma’s Recipe« (Receita de Vó) Carlon Hardt, Brasilien 2025, 4’, OmeU

22:45 Uhr – In Fact You’re Just Fiction! (Fiktionale Kurzfilme III)

  • »Dog Thieves« Ievgen Koshyn, Portugal 2025, 8’, OmeU
  • »A Real Estate Agent with No Place To Live« (Agente Imobiliário Sem Casa Para Viver) Filipe Amorim, Portugal 2025, 15’, OmeU
  • »The End was just The Beginning« António Aleixo, Portugal 2025, 12’, UmeU
  • »Rescue No. 13« (Resgate No. 13) Mike Ale, Brasilien 2025, 5’, OmeU

23:30 Uhr – In Fact You’re Just Fiction! (Fiktionale Kurzfilme VI)

  • »Menschen unter Wasser« Paul Galli, Deutschland 2025, 18’, OV
  • »Wurzeln & Triebe« Angela Regius, Deutschland 2025, 7’, OV
  • »Golden Shower« Stella Carneiro, Portugal 2025, 12’, OmeU

24:00 Uhr – Midnight Express: Nichts, vor dem man sich fürchten müsste (Horror/Suspense I)

  • »Pimple« (Borbulha), Fernando Alle, Portugal 2025, 4’, OmeU
  • »Silver String« (Cordão de Prata) Getulio Ribeiro, Brasilien 2025, 24’, OmeU
  • »Less Than Tree« (Menor que Três) Dan Martin, Sofia Pessoa Pádua, Mariana Cabecinha, Cláudio Monteiro, Portugal 2024, 14’, OmeU
  • »Coma« Felipe Peres Moura, Fernando Oliveira Chagas, Laís Figueiró Anami, Brasilien 2022, 2’, keine Dialoge

 

VOKÜ & VOFÜ: LISBON STORY
von Wim Wenders

Spielfilm, Deutschland 1994/95, 99 min
So, 25. Januar 2026, 12:30 Uhr, 57Nord Offenbach

Kürzlich wurde »Lisbon Story« 30 Jahre alt. Regisseur Wim Wenders selbst feierte seinen 80. Geburtstag und wurde mit einer großen Ausstellung in der Bundeskunsthalle geehrt. Sein 14. Film ist eine Hommage an die Stadt Lissabon und gleichzeitig eine Verneigung vor der Filmgeschichte. Der herausragende Soundtrack machte die Gruppe Madredeus weltberühmt.

Die Magie des Lichts führt durch die weiße Stadt am Tejo und die Klänge von Fado hallen unseren Schritten durch Alfama nach. Wim Wenders hat Lissabon, der europäischen Kulturhauptstadt von 1994, eine Hommage geschaffen und eine Hommage an die Welt der Töne. 30 Jahre später hat »Lisbon Story« nicht an Strahlkraft und Bedeutung verloren. Die lange Autofahrt durch ein Europa ohne Grenzen zu Beginn des Filmes ist heute mehr denn je Vision und Symbol für ein freiheitliches und friedlich vereintes Europa.

Wir zeigen die restaurierte Fassung des Filmes aus dem Jahre 2019 im Original (Portugiesisch, Englisch) mit Untertiteln. Zu der Matinée reichen wir eine vor Ort gemeinschaftlich gekochte Mahlzeit. Gerne kann im Vorfeld auch beim Kochen mitgeholfen werden. Wer darauf Lust hat, stößt etwas vor Filmbeginn zum Schnippeln und Schälen im 57Nord zu uns – etwa ab 10:30 Uhr. Vor dem Hauptfilm zeigen wir einen Kurzfilm. Wir bedanken uns bei der Wim-Wenders-Stiftung, dass sie es uns ermöglicht, diesen Klassiker in einem solch intimen Setting zu zeigen.

Im Anschluss an den Film, vor dem Nachmittags-Screening der mittellangen Kurzfilme, findet ein kleines Konzert statt (mehr Informationen in Kürze). Der Eintritt zu allen Screenings im 57Nord ist frei, wir freuen uns jedoch über Spenden vor Ort und Anmeldungen im Vorfeld via Eventbrite oder im Facebook-Event, nicht zuletzt, um die Zutaten für das Essen etwas besser abschätzen zu können.

 


 

JULAKIM LIVE!

Sonntag, 25. Januar 2026, 14:30 & 16:30 Uhr, 57Nord Offenbach
Live-Musik, Singer-Songwriterin, Deutschland, ca. 2×30 min

JULAKIM, Musikerin aus Darmstadt, passt perfekt ins Rahmenprogramm unseres kleinen Festivals. Eine regionale Künstlerin, mit einem persönlichen Bezug zur Lusophonia. Julakim ist Grenzgängerin. Sie verbindet Deutsch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Englisch zu einer vielsprachigen Klangwelt. Ihre Musik ist hypnotisch, sinnlich und politisch zugleich. Geprägt ist ihr künstlerischer Blick auch durch fünf Tourneen durch Brasilien, die ihre Arbeit nachhaltig beeinflusst haben und sich in Rhythmik, Haltung und Offenheit widerspiegeln. Ihr aktuelles Album bLuzLand (2024), nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik, steht programmatisch für die Dualität von Licht und Schatten, Nähe und Distanz. Zuletzt hatte sie im Rahmen der Orange Days in Offenbach, die Ausstellung „Versehen – fassbar gemacht“ kuratiert, die den Ursprung in einem ihrer Songs nahm.

Den Begriff „Rahmenprogramm“ haben wir in diesem Fall sehr genau genommen. Julakims Solo-Sets rahmen unser Programm mittellanger Filme, die als Programmpunkt übrigens eine Premiere beim LusOFest sind, sprichwörtlich ein. Das erste Set findet um ca. 14:30 Uhr im Anschluss an unsere Matinee mit Wim Wenders Klassiker LISBON STORY (1994) statt, das zweite um ca. 16:30 Uhr im Anschluss an die mittellangen (über 20 Minuten) Wettbewerbsfilme. Vor Lisbon Story zeigen wir übrigens als Vorfilm den von Julakim produzierten sarkastischen Kurzfilm COCA-VELA, der die Ausbeutung der kulturellen und sozialen Strukturen der Favelas in Brasilien reflektiert.

Der Eintritt zu den Konzerten ist frei – genau wie zu den anderen Kurz- und Langfilmvorstellungen im 57Nord. Wir freuen uns über Spenden vor Ort sowie, zur besseren Planbarkeit, Anmeldungen über die Events auf Facebook und Eventbrite (bald verfügbar).


MITTELLANGE WETTBEWERBSFILME

+ JULAKIM KONZERT

So., 25. Januar 2026, 15:00 Uhr (Einlass 14:00 Uhr), 57Nord Offenbach
Mittellangfilme, u. a. Deutschland, Brasilien, Angola, Portugal, OmU, ~110 min

15:00 Uhr – Meet Me In The Middle (Mittellangfilme I, Fiktion V)

  • »Kabine« (Changing Room) Paul Mertins, Deutschland 2025, 22’, deutsche Fassung mit englischen Untertiteln
  • »Monte Clerigo« Luis Campos, Portugal 2023, 28’, Original mit englischen Untertiteln

16:00 Uhr – Meet Me In The Middle (Mittellangfilme II, Fiktion V)

  • »Echoes of Saudade« (Ecos da Saudade) Marius Böttcher, Deutschland, Portugal 2025, 22’, OmeU
  • »The Adventures of Angosat« (As Aventuras do Angosat) Resem Verkron, Marc Serena, Angola 2025, 35’, OmeU

 

 

 

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